Projekte

Für 2009/2010 hat sich die Albert-Schweitzer-Schule mit Hilfe der Theaterwerkstatt Osnabrück das Präventions-Projekt: "Die große Nein-Tonne" und "Mein Körper gehört mir" vorgenommen.

 

Ermutigung für die Kleinen

"Wenn das Recht auf körperliche Selbstbestimmung verletzt wird, dann schrillt das Nein-Gefühl wie eine Alarmglocke. Das Stück ermutigt die kleinen Zuschauer, ihrer Wahrnehmung zu vertrauen und eigene Grenzen zu ziehen." Westfälische Nachrichten



Klare Botschaft

"In dem kindgerechten Theaterstück dreht sich alles um die sogenannte "Nein-Tonne". Hier kommt alles herein, was Kindern den Spaß am Spielen verdirbt. Die beiden Akteure (...) verdeutlichen den Kindern, was tatsächlich in diese Tonne gehört. Auch wenn Obst essen weniger Spaß macht als das Schlecken von Eis, darf es nicht in der "Nein-Tonne" landen. Unangenehme Annäherungsversuche Fremder müssen hingegen unbedingt darin landen. Eine klare Botschaft" . Die Glocke



Gefühle erkennen

"Es geht darum, dass schon die ganz Kleinen erfahren: Ich kann meinem Gefühl vertrauen. Wenn jemand etwas mit mir macht, das ich nicht will, dann darf ich mich dagegen wehren." Martina Keller, Koblenzer Präventionsprojekt



Theaterpädagogisches Präventionsprogramm


Die Große Nein-Tonne


Interaktive Szenencollage in sechs Szenen.
Thema: Eigene Gefühle erkennen und beachten
Zielgruppe: Kinder im letzten Kindergartenjahr und in der 1. und 2. Klasse
Aufführungsrahmen: Klassenübergreifend, maximal 60 Kinder pro Aufführung
Zeiterfordernis: Eine 45-Minuten-Einheit (Schulstunde)
Raum: Eine Aula oder ein großer Klassenraum


Der Hintergrund


Gefühle zeigen macht stark.


Spacer
"Das will ich aber nicht! Das macht mir Angst! Nein, damit fühle ich mich gar nicht wohl!" Sätze wie diese hören Kinder nur selten aus dem Mund ihrer Eltern und anderer Erwachsener. Und das ist wirklich schade. Denn indem die Großen ihre negativen Emotionen kontrollieren und teilweise sogar ganz verbergen, versäumen sie, den Kleinen den Umgang mit diesen Gefühlen vorzuleben. Aber so entgeht Kindern eine wesentliche Lektion fürs Leben: Nur wer seine Empfindungen wahrnehmen, zulassen und äußern kann, hat die Chance, eine starke und selbstbestimmte Persönlichkeit zu entwickeln.

 

Im Schuljahr 2009/2010 wurde ein Projekt zur neu gestalteten "Schulordnung" durchgeführt. Die Kinder haben jeweils ein Handexemplar dargereicht bekommen. Es ist derzeit als Broschüre in der Schule zu haben.

 

Seit dem Schuljahr 2007 / 2008 wird an der Albert-Schweitzer-Schule

in Kooperation mit der Musikschule Datteln

das Projekt "Jedem Kind ein Instrument" durchgeführt.

Schauen Sie einfach am 20.08.2008 um 11.45 Uhr unseren Zweitklässlern mit ihren Instrumenten zu!

 

Bundesjugendspiele vom 18.06.2008

 

 

Ritterfest der Klasse 4a

Ritterspiele

 

 

 

Aktion: Gesundes Frühstück

»Projekt Schulgarten

Lesezeichen

"Bücherwürmerei"

Alles Große, das in der Welt vollbracht wurde, spielte sich zuerst in der Fantasie eines Menschen ab, und wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt zum großen Teil vom Maß der Einbildungskraft jener ab, die heute lesen lernen. Dazu brauchen Kinder Bücher.

Astrid Lindgren

Ein eigener Raum für die Bücher und die Lesenden sollte dem Thema "Lesen" zu neuer Wertschätzung verhelfen und ihm einen festen Platz in der Schulkultur der Albert-Schweitzer-Schule und damit im Bewusstsein aller Beteiligten geben.

BüchereiSoll ein Leseraum häufig genutzt und Lesemotivation erreicht werden, ist eine freundliche, ansprechende und einladende Gestaltung unabdingbar. Der Leseraum muss auf Bücher neugierig machen und Lesen als bereichernde und unterhaltsame Tätigkeit erfahren lassen.
Das Lesen in der Schule ist so vielfältig anzuregen, dass es für das Verhalten der Kinder auch außerhalb der Schule wirksam werden kann, dass Leseinteressen, Lesespaß und Lesehunger wachsen und die Kinder ihre Kompetenzen für ein lebenslanges Lernen erweitern - das muss Hauptziel aller Leseförderungsmaßnahmen sein.

BüchereiDiese Ziele fest im Blick, starteten die Eltern, Kinder und Lehrerinnen der ASS das Projekt "Leseraum". Zunächst wurde der ungemütliche ehemalige Film- und Musikraum gestrichen und mit Laminat ausgelegt. Nach und nach sorgten dann Sofas, Sessel und Sitzkissen für eine gemütliche Atmosphäre. Und natürlich die Bücher, deren Anzahl hoffentlich bald weiter steigt, damit aus unserer "Bücherwürmerei" auch eine Ausleihbibliothek werden kann.

Dies alles - und auch die erinnernswerte Einweihung mit der Kinderbuchautorin Jutta Richter im November 2004 - wäre ohne zahlreiche Spenden und finanzielle Unterstützung nicht möglich gewesen.

Wir danken dafür:

Der Gelsenwasser-AG, dem schulischen Förderverein, den Dattelner Buchhandlungen "Bücherwurm" und "Deilmann" und allen beteiligten Eltern und Kindern, die diesen Raum zu einem ganz besonderen gemacht haben und machen.

Danke auch an Luca Rüsing für den tollen Namen "Bücherwürmerei", den der Leseraum nun trägt.

"Hat das Buch eine Zukunft?", fragt man immer wieder. Ja, das kann man ja fragen, aber warum nicht ebenso oft: Hat das Brot eine Zukunft? Und die Rose? Und das Kinderlied? Und der Mairegen? Wie steht es denn damit, hat das alles eine Zukunft? Die eine Frage ist ebenso vergeblich wie die andere. Frag doch stattdessen: Hat denn der Mensch eine Zukunft? Daran kann man ja in traurigen Stunden zweifeln. Aber hat er das, dann hat es das Buch auch. Denn haben wir uns nur mal daran gewöhnt, unsere Freude und unseren Trost aus Büchern zu holen, dann können wir sie nicht mehr entbehren. Alle Menschen wollen ja nicht lesen, aber für viele, viele sind die Bücher genauso notwendig wie Brot und Salz und werden das auch bleiben, egal wie viele pfiffige Kassetten und Fernsehapparate und andere Ersatzmittel wir auch erfinden werden.

Astrid Lindgren
Externer Link:

Auf den Seiten von Gelsenwasser wird das Projekt mit Bildern dokumentiert.